Porsche Museum Außen Außenansicht des Porsche Museums in Stuttgart. Fotograf: Zoey Braun, Architekt: hg merz architekten, Delugan Meissl
Porsche Museum Glaspodest von oben Ausstellungspodest aus carsitec®ceramic im Porsche Museum. Architekt: hg merz architekten, Delugan Meissl
porsche museum rp glaskeramik podest 37 1 Ausstellungspodest aus carsitec®ceramic im Porsche Museum. Architekt: hg merz architekten, Delugan Meissl
Porsche Museum Rolltreppe mit Seitenwänden aus Mineralwerkstoff Rolltreppe mit Seitenwänden aus dem Mineralwerkstoff HI-MACS® von LG Hausys. Architekt: hg merz architekten, Delugan Meissl

Die architektonische Manifestation der Idee Porsche

Eine vielzitierte Aussage Ferdinand Porsches besagt, dass dieser den Wagen, den er suchte, nicht finden konnte und ihn daher selbst baute. Das Porsche Museum in Stuttgart-Zuffenhausen übersetzt diese Idee in Architektur. Der spektakuläre Museumsbau ist ein Testimonial, das alle Facetten der Marke Porsche zu einem architektonischen Konzentrat verdichtet und scheinbar Unmögliches möglich werden ließ.

 

Das extravagante Gebäude und ein intelligentes Ausstellungskonzept repräsentieren das Unternehmen und seine Marke auf vielschichtige Weise.
Mit dem architektonischen Konzept wurden Grenzbereiche der Umsetzbarkeit durchschritten, die Ausstellung selbst zeigt die Erfolgsgeschichte des Sportwagenherstellers in ihrer ganzen Komplexität.

Das Konzept der Ausstellung wurde von den renommierten Stuttgarter Museumsgestaltern hg merz architekten entwickelt und beruht auf der Idee eines 'Rollenden Museums'. Die ausgestellten Fahrzeuge könnten dieses jederzeit verlassen, um auf der Straße eingesetzt zu werden. Das Museum beherbergt also eine flexible Sammlung, was der Schau den Charakter ständig möglicher Bewegung verleiht. Die Dynamik im unternehmerischen Agieren der Firma Porsche und die dynamische Ausstrahlung ihrer legendären Sportwagen finden sich hier auf kongeniale Weise in der Ausstellungsarchitektur wieder.

Die Chronologie der Firmengeschichte und Fahrzeugproduktion wird anhand entsprechender Exponate vorgestellt. Die durchdachte Verknüpfung mit Themenarrangements und Ideenbereichen macht die Faszination der Marke Porsche so nachvollziehbar wie erlebbar.
Dass das Museum ein architektonisches Kunstwerk ist und zugleich eine herausragende Dauerausstellung präsentiert, die wiederum perfekt mit dem Bauwerk korrespondiert, ist Ergebnis eines optimalen Zusammenspiels. Architekten, Ingenieure, Museumsgestalter und alle anderen Beteiligten führten das Projekt durch ausgezeichnete Leistungen zum sichtbar beeindruckenden Erfolg.

Rosskopf & Partner gehört zu den innovativsten Spezialisten für hochwertige Oberflächen in Europa und war als Routinier mit langjähriger Erfahrung und erstklassiger Engineering-Kompetenz am Innenausbau des Porsche Museums beteiligt. Die Rosskopf & Partner AG konnte hier einmal mehr ihre Position als Kapazität im Bereich Mineralwerkstoffe untermauern.

Bautafel

Architekten: Delugan Meissl Associated Architects
  hg merz architekten
Bauherr: Porsche
Ort: Stuttgart, DE
Zeitraum: 2008
Objekt: Wandverkleidungen und Tresen aus HI-MACS®
  Podestabdeckungen aus carsitec®ceramic
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